Meta Ads (Facebook, Instagram) ist im B2B keine Selbstverständlichkeit, und ich behandle es auch nicht als eine. Die Suchintention nach Lösungen für Unternehmensprobleme ist auf Meta strukturell schwächer als auf Google oder LinkedIn, weil die Plattform primär für private und B2C-Nutzung gebaut ist. Trotzdem hat Meta im B2B eine sinnvolle Rolle: als Retargeting- und Reichweiten-Kanal, wenn eure Zielgruppe dort nachweislich unterwegs ist. Ich baue Meta-Kampagnen nur dort ein, wo sie eine klare Aufgabe im Gesamtsystem übernehmen, nicht als Auffüller, weil der Kanal im Portfolio steht.
Meta Ads ist bei mir primär ein Push-Kanal: Sichtbarkeit und Reichweite bei einer Zielgruppe, die noch nicht aktiv sucht. Das wird als Fakt benannt, nicht versteckt, weil B2B-Suchintention auf Meta selten ist. Sinnvoll eingesetzt wird der Kanal für zwei Aufgaben: Retargeting von Website-Besuchern, die über andere Kanäle bereits Kontakt hatten, und ergänzende Reichweite in Zielgruppen-Segmenten, die sich über Interessen und Verhalten gut eingrenzen lassen, wenn eine belastbare Zielgruppen-Basis (z. B. aus CRM-Daten) vorliegt.
Meta Ads eignet sich vor allem als zweiter oder dritter Kanal in einem bereits laufenden System, nicht als erster Kanal für ein B2B-Unternehmen, das gerade erst mit Paid Ads startet. Wenn Google Ads und/oder LinkedIn Ads bereits eine belastbare Zielgruppen- und Trackingbasis liefern, kann Meta zusätzliche Reichweite und Retargeting-Kapazität schaffen, ohne dass ihr blind auf einen Kanal mit schwacher B2B-Suchintention setzt.
Wir prüfen ehrlich, ob Meta als Ergänzungskanal zu eurer bestehenden Google- oder LinkedIn-Basis passt.
Kampagnen nutzen eure vorhandene Zielgruppenbasis aus Website-Traffic oder CRM-Daten, kein Kaltstart ohne Fundament.
Kampagnenbetreuung als Retargeting- oder Reichweiten-Ergänzung zum bereits laufenden Hauptkanal.
Regelmäßiges Reporting zeigt, was der Ergänzungskanal tatsächlich beiträgt.
Über 50 Mio. € verwaltetes Werbebudget, mehr als 10 Jahre Marketing-Erfahrung über Google Ads, LinkedIn Ads und Meta Ads hinweg.
Kein B2B-spezifischer Meta-Prozentwert, weil kein dokumentierter eigener Case vorliegt. Diese Ehrlichkeit ist Teil des Versprechens: kein Kanal wird größer verkauft, als er im B2B tatsächlich leistet.
Ein Meta-Ads-Mandat bei mir startet ab 2.500€ im Monat, Mindestlaufzeit 6 Monate, auch wenn Meta hier bewusst als Ergänzungskanal positioniert ist.
ab 2.500 € / Monat
Mindestlaufzeit 6 Monate
Warum kein Solo-Einstieg: Meta Ads wird bei mir selten als alleinstehendes B2B-Mandat aufgesetzt, meistens läuft es zusätzlich zu einem bestehenden Hauptkanal. Der Preis gilt trotzdem eigenständig, auch als Ergänzung.
Kombination mit anderen Kanälen: Läuft Meta zusammen mit Google und/oder LinkedIn, gilt der Multi-Channel-Rahmen ab 3.000€/Monat.
Meistens als Ergänzung, selten als Hauptkanal. Das hängt stark davon ab, ob eure Zielgruppe auf Meta nachweislich aktiv ist und ob bereits eine Retargeting-Basis (Website-Traffic, CRM-Daten) existiert.
Weil es in bestimmten Situationen, meist als Retargeting- oder Reichweiten-Ergänzung zu Google und LinkedIn, tatsächlich einen Unterschied macht. Es wird aber nicht als Ersatz für die stärkeren B2B-Kanäle verkauft.
Davon würde ich in den meisten B2B-Fällen abraten, weil Meta ohne bestehende Zielgruppen- oder Trackingbasis wenig Substanz liefert. Das wird im Erstgespräch anhand eurer konkreten Situation eingeordnet.
B2C-Agenturen kommen meist aus dem E-Commerce und übertragen Logik, die auf Volumen und Impulskäufe ausgelegt ist. Im B2B zählt Zielgruppen-Präzision und eine ehrliche Erwartungshaltung mehr als reine Reichweite.
Auch bei Meta gilt: Ohne saubere Conversion-Daten verliert die Kampagne wichtige Signale, gerade weil iOS und Ad-Blocker Meta-Tracking besonders stark einschränken.